Liturgischer Kalender

Sonntag, 20 de September de 2026

25. Sonntag im Jahreskreis

Ciclo A

Evangelium

Jesus erzählte seinen Jüngern folgendes Gleichnis. Das Himmelreich ist mit einem

Gutsherrn zu vergleichen, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für

seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für

den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder auf

den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht

auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen.

Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und

machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder

einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag

untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen:

Geht auch ihr in meinen Weinberg! Als es nun Abend geworden war, sagte der

Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den

Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten. Da kamen die Männer,

die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. Als dann

die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie

erhielten nur einen Denar. Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren, und

sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns

gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze

ertragen. Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht.

Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem

letzten ebensoviel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich

will? Oder bist du neidisch, weil ich (zu anderen) gütig bin? So werden die Letzten

die Ersten sein und die Ersten die Letzten.