Dienstag, 8 de Dezember de 2026

Unbefleckte Empfängnis

Ciclo B

Erste Lesung

Gen 3,9-15.20

Lesung aus dem Buch Genesis.

Gott, der Herr, rief Adam zu und sprach: Wo bist du? Er antwortete: Ich habe dich im

Garten kommen hören; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich.

Darauf fragte er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum

gegessen, von dem zu essen ich dir verboten habe? Adam antwortete: Die Frau, die du

mir beigesellt hast, sie hat mir von dem Baum gegeben, und so habe ich gegessen.

Gott, der Herr, sprach zu der Frau: Was hast du da getan? Die Frau antwortete: Die

Schlange hat mich verführt, und so habe ich gegessen. Da sprach Gott, der Herr, zur

Schlange: Weil du das getan hast, bist du verflucht unter allem Vieh und allen Tieren

des Feldes. Auf dem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines

Lebens. Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen

Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf, und du triffst ihn an der

Ferse. Adam nannte seine Frau Eva (Leben), denn sie wurde die Mutter aller

Lebendigen.

Antwortpsalm

Singet dem Herrn ein neues Lied;

denn er hat wunderbare Taten vollbracht.

Er hat mit seiner Rechten geholfen

und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht

und sein gerechtes Wirken enthüllt

vor den Augen der Völker.

Er dachte an seine Huld

und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde sahen das Heil unsres Gottes.

Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,

freut euch, jubelt und singt!

INMACULADA CONCEPCIÓN DE LA VIRGEN MARÍA

Zweite Lesung

Eph 1,3-6.11-12

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser.

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns mit allem

Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.

Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und

untadelig leben vor Gott; er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne

zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen,

zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn;

Durch ihn sind wir auch als Erben vorherbestimmt und eingesetzt nach dem Plan

dessen, der alles so verwirklicht, wie er es in seinem Willen beschließt; wir sind zum

Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon früher auf Christus gehofft haben.

Evangelium

Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens

Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der

aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei

ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die

Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr:

Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind

empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er

wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den

Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen,

und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das

geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist

wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb

wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine

Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar

galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da

sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach

verließ sie der Engel.

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