Sonntag, 1 de August de 2027

18. Sonntag im Jahreskreis

Ciclo B

Erste Lesung

Ex 16, 2-4.12-15

Lesung aus dem Buch Exodus.

Die ganze Gemeinde der Israeliten murrte in der Wüste gegen Mose und Aaron. Die

Israeliten sagten zu ihnen: Wären wir doch in Ägypten durch die Hand des Herrn

gestorben, als wir an den Fleischtöpfen saßen und Brot genug zu essen hatten. Ihr habt

uns nur deshalb in diese Wüste geführt, um alle, die hier versammelt sind, an Hunger

sterben zu lassen. Da sprach der Herr zu Mose: Ich will euch Brot vom Himmel

regnen lassen. Das Volk soll hinausgehen, um seinen täglichen Bedarf zu sammeln.

Ich will es prüfen, ob es nach meiner Weisung lebt oder nicht. Ich habe das Murren

der Israeliten gehört. Sag ihnen: Am Abend werdet ihr Fleisch zu essen haben, am

Morgen werdet ihr satt sein von Brot, und ihr werdet erkennen, daß ich der Herr, euer

Gott, bin. Am Abend kamen die Wachteln und bedeckten das Lager. Am Morgen lag

eine Schicht von Tau rings um das Lager. Als sich die Tauschicht gehoben hatte, lag

auf dem Wüstenboden etwas Feines, Knuspriges, fein wie Reif, auf der Erde. Als das

die Israeliten sahen, sagten sie zueinander: Was ist das? Denn sie wußten nicht, was es

war. Da sagte Mose zu ihnen: Das ist das Brot, das der Herr euch zu essen gibt.

Antwortpsalm

Was wir hörten und erfuhren,

was uns die Väter erzählten,

das wollen wir unseren Kindern nicht verbergen, sondern dem kommenden Geschlecht

erzählen:

die ruhmreichen Taten und die Stärke des Herrn,

die Wunder, die er getan hat.

Dennoch gebot er den Wolken droben

und öffnete die Tore des Himmels.

Er ließ Manna auf sie regnen als Speise,

er gab ihnen Brot vom Himmel.

Da aßen die Menschen Wunderbrot;

Gott gab ihnen Nahrung in Fülle.

Er brachte sie in sein heiliges Land,

in die Berge, die er erwarb mit mächtiger Hand.

Er vertrieb die Völker vor ihnen,

ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen

und teilte ihnen ihr Erbteil zu.

Zweite Lesung

Eph 4, 17.20-24

Lesung aus dem Brief an die Epheser.

Ich sage es euch und beschwöre euch im Herrn: Lebt nicht mehr wie die Heiden in

ihrem nichtigen Denken! Das aber entspricht nicht dem, was ihr von Christus gelernt

habt. Ihr habt doch von ihm gehört und seid unterrichtet worden in der Wahrheit, die

Jesus ist. Legt den alten Menschen ab, der in Verblendung und Begierde zugrunde

geht, ändert euer früheres Leben, und erneuert euren Geist und Sinn! Zieht den neuen

Menschen an, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und

Heiligkeit.

Evangelium

Als am Morgen nach der wunderbaren Brotvermehrung) die Leute sahen, daß weder

Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum

und suchten Jesus. Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn:

Rabbi, wann bist du hierher gekommen? Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich

sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von

den Broten gegessen habt und satt geworden seid. Müht euch nicht ab für die Speise,

die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der

Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel

beglaubigt. Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu

vollbringen? Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, daß ihr an den glaubt,

den er gesandt hat. Sie entgegneten ihm: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen

und dir glauben? Was tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen,

wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus sagte zu

ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel

gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot,

das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Da baten sie

ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des

Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie

mehr Durst haben.

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