Sonntag, 17 de Januar de 2027

2. Sonntag im Jahreskreis

Ciclo B

Erste Lesung

1 Sam 3, 3b-10.19

Lesung aus dem ersten Buch Samuel.

In jenen Tagen schlief der junge Samuel im Tempel des Herrn, wo die Lade Gottes

stand. Da rief der Herr Samuel, und Samuel antwortete: Hier bin ich. Dann lief er zu

Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht

gerufen. Geh wieder schlafen! Da ging er und legte sich wieder schlafen. Der Herr rief

noch einmal: Samuel! Samuel stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du

hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Geh wieder

schlafen! Samuel kannte den Herrn noch nicht, und das Wort des Herrn war ihm noch

nicht offenbart worden. Da rief der Herr den Samuel wieder, zum dritten Mal. Er stand

auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Da merkte Eli, dass

der Herr den Knaben gerufen hatte. Eli sagte zu Samuel: Geh, leg dich schlafen! Wenn

er dich wieder ruft, dann antworte: Rede, Herr; denn dein Diener hört. Samuel ging

und legte sich an seinem Platz nieder. Da kam der Herr, trat zu ihm heran und rief wie

die vorigen Male: Samuel, Samuel! Und Samuel antwortete: Rede, denn dein Diener

hört. Samuel wuchs heran, und der Herr war mit ihm und ließ keines von all seinen

Worten unerfüllt.

Antwortpsalm

Ich hoffte, ja ich hoffte auf den Herrn.

Da neigte er sich mir zu und hörte mein Schreien.

Er legte mir ein neues Lied in den Mund,

einen Lobgesang auf ihn, unsern Gott.

An Schlacht- und Speiseopfern hast du kein Gefallen,

Brand- und Sündopfer forderst du nicht.

Doch das Gehör hast du mir eingepflanzt;

darum sage ich: Ja ich komme.

In dieser Schriftrolle steht, was an mir geschehen ist.

Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude,

deine Weisung trag‘ ich im Herzen.

Gerechtigkeit verkünde ich in großer Gemeinde,

meine Lippen verschließe ich nicht; Herr, du weißt es.

Zweite Lesung

Kor 6, 13c-15a.17-20

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther.

Brüder! Der Leib ist nicht für die Unzucht da, sondern für den Herrn, und der Herr für

den Leib. Gott hat den Herrn auferweckt; er wird durch seine Macht auch uns

auferwecken. Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Wer sich an den

Herrn bindet, ist ein Geist mit ihm. Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde,

die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt

sich gegen den eigenen Leib. Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des

Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht

euch selbst; denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott

in eurem Leib!

Evangelium

In jener Zeit stand Johannes am Jordan, wo er taufte, und zwei seiner Jünger standen

bei ihm. Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht,

das Lamm Gottes! Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus. Jesus

aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr?

Sie sagten zu ihm: Rabbi - das heißt übersetzt: Meister -, wo wohnst du? Er

antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben

jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde. Andreas, der Bruder des Simon

Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus

gefolgt waren. Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben

den Messias gefunden. Messias heißt übersetzt: der Gesalbte - Christus. Er führte ihn

zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du

sollst Kephas heißen. Kephas bedeutet: Fels - Petrus.

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