Sonntag, 29 de August de 2027

22. Sonntag im Jahreskreis

Ciclo B

Evangelium

Die Pharisäer und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, hielten

sich bei Jesus auf. Sie sahen, daß einige seiner Jünger ihr Brot mit unreinen, das heißt

mit ungewaschenen Händen aßen. Die Pharisäer essen nämlich wie alle Juden nur,

wenn sie vorher mit einer Handvoll Wasser die Hände gewaschen haben, wie es die

Überlieferung der Alten vorschreibt. Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie

nicht, ohne sich vorher zu waschen. Noch viele andere überlieferte Vorschriften halten

sie ein, wie das Abspülen von Bechern, Krügen und Kesseln. Die Pharisäer und die

Schriftgelehrten fragten ihn also: Warum halten sich deine Jünger nicht an die

Überlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit unreinen Händen? Er antwortete

ihnen: Der Prophet Jesaja hatte recht mit dem, was er über euch Heuchler sagte:

Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir. Es ist

sinnlos, wie sie mich verehren; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen. Ihr gebt

Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen. Dann rief er

die Leute wieder zu sich und sagte: Hört mir alle zu und begreift, was ich sage:

Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen,

sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Denn von innen,

aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl,

Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung,

Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den

Menschen unrein.

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