Sonntag, 12 de September de 2027

24. Sonntag im Jahreskreis

Ciclo B

Erste Lesung

Jes 50, 5-9

Lesung aus dem Buch Jesaja.

Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht

zurück. Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den

Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und

Speichel. Doch Gott, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande

enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, daß ich nicht

in Schande gerate. Er, der mich freispricht, ist nahe. Wer wagt es, mit mir zu streiten?

Laßt uns zusammen vortreten! Wer ist mein Gegner im Rechtsstreit? Er trete zu mir

heran. Seht her, Gott, der Herr, wird mir helfen. Wer kann mich für schuldig erklären?

Antwortpsalm

Ich liebe den Herrn;

denn er hat mein lautes Flehen gehört

und sein Ohr mir zugeneigt an dem Tag,

als ich zu ihm rief.

Mich umfingen die Fesseln des Todes,

mich befielen die Ängste der Unterwelt,

mich trafen Bedrängnis und Kummer.

Da rief ich den Namen des Herrn an:

«Ach Herr, rette mein Leben!»

Der Herr ist gnädig und gerecht,

unser Gott ist barmherzig.

Der Herr behütet die schlichten Herzen;

ich war in Not, und er brachte mir Hilfe.

Ja, du hast mein Leben dem Tod entrissen,

meine Tränen , meinen Fuß dem Gleiten.

So gehe ich meinen Weg vor dem Herrn

im Land der Lebenden.

Zweite Lesung

Jak 2, 14-18

Lesung aus dem Jakobusbrief.

Meine Brüder, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die

Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne

Kleidung ist und ohne das tägliche Brot und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in

Frieden, wärmt und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben

brauchen - was nützt das? So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht

Werke vorzuweisen hat. Nun könnte einer sagen: Du hast Glauben, und ich kann

Werke vorweisen; zeig mir deinen Glauben ohne die Werke, und ich zeige dir meinen

Glauben aufgrund der Werke.

Evangelium

Jesus ging mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Unterwegs fragte er

die Jünger: Für wen halten mich die Menschen? Sie sagten zu ihm: Einige für

Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen von den

Propheten. Da fragte er sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete

ihm: Du bist der Messias! Doch er verbot ihnen, mit jemand über ihn zu sprechen

Dann begann er, sie darüber zu belehren, der Menschensohn müsse vieles erleiden und

von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er

werde getötet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen. Und er redete ganz offen

darüber. Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorwürfe. Jesus wandte sich

um, sah seine Jünger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Weg mit dir, Satan,

geh mir aus den Augen! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was

die Menschen wollen. Er rief die Volksmenge und seine Jünger zu sich und sagte: Wer

mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge

mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um

meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten.

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