Sonntag, 15 de August de 2027

Annahme

Ciclo B

Erste Lesung

Offb11,19a;12,1.3-6a.10ab

Lesung aus der Offenbarung des Johannes.

Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und in seinem Tempel wurde die Lade

seines Bundes sichtbar. Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit

der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf

Sternen auf ihrem Haupt. Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß

und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf

seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie

auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr

Kind verschlingen, sobald es geboren war. Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der

über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und

zu seinem Thron entrückt. Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen

Zufluchtsort geschaffen hatte. Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt

ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die

Vollmacht seines Gesalbten.

Antwortpsalm

Königstöchter gehen dir entgegen,

die Braut steht dir zur Rechten

im Schmuck von Ofirgold.

Höre, Tochter, sieh her und neige dein Ohr,

vergiß dein Volk und dein Vaterhaus!

Der König verlangt nach deiner Schönheit;

er ist ja dein Herr, verneig dich vor ihm!

Man geleitet sie mit Freude und Jubel,

sie ziehen ein in den Palast des Königs.

LA ASUNCIÓN DE LA VIRGEN MARÍA

Zweite Lesung

1 Kor 15, 20-26

Lesung aus dem erste Brief an die Korinther

Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der

Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt

durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle

sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. Es gibt aber eine

bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle,

die zu ihm gehören. Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft

vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt. Denn er muß herrschen,

bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet

wird, ist der Tod.

Evangelium

Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im

Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als

Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet

vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle

anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, daß die

Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte,

hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, daß sich

erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des

Herrn, Meine Seele preist voll Freude den Herrn, mein Geist ist voll Jubel über Gott,

meinen Retter. Denn er hat gnädig auf seine arme Magd geschaut. Von nun an preisen

alle Geschlechter mich glücklich. Denn der Mächtige hat an mir Großes getan; sein

Name ist heilig. Er schenkt sein Erbarmen von Geschlecht zu Geschlecht allen, die ihn

fürchten und ehren. Sein starker Arm vollbringt gewaltige Taten: Er macht die Pläne

der Stolzen zunichte; er stürzt die Mächtigen vom Thron und bringt die Armen zu

Ehren; er beschenkt mit seinen Gaben die Hungrigen, die Reichen aber schickt er mit

leeren Händen fort. Er nimmt sich gnädig seines Knechtes Israel an, denn er denkt an

das Erbarmen, das er unseren Vätern verheißen hat, Abraham und seinen

Nachkommen, für ewige Zeiten. Und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich

selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist

heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er

vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll

Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die

Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und läßt die Reichen leer ausgehen. Er

nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern

Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Und Maria blieb

etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.

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