Sonntag, 15 de August de 2027

Annahme

Ciclo B

Evangelium

Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im

Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als

Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet

vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle

anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, daß die

Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte,

hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, daß sich

erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des

Herrn, Meine Seele preist voll Freude den Herrn, mein Geist ist voll Jubel über Gott,

meinen Retter. Denn er hat gnädig auf seine arme Magd geschaut. Von nun an preisen

alle Geschlechter mich glücklich. Denn der Mächtige hat an mir Großes getan; sein

Name ist heilig. Er schenkt sein Erbarmen von Geschlecht zu Geschlecht allen, die ihn

fürchten und ehren. Sein starker Arm vollbringt gewaltige Taten: Er macht die Pläne

der Stolzen zunichte; er stürzt die Mächtigen vom Thron und bringt die Armen zu

Ehren; er beschenkt mit seinen Gaben die Hungrigen, die Reichen aber schickt er mit

leeren Händen fort. Er nimmt sich gnädig seines Knechtes Israel an, denn er denkt an

das Erbarmen, das er unseren Vätern verheißen hat, Abraham und seinen

Nachkommen, für ewige Zeiten. Und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich

selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist

heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er

vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll

Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die

Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und läßt die Reichen leer ausgehen. Er

nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern

Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Und Maria blieb

etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.

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