Mittwoch, 6 de Januar de 2027

Die Erscheinung des Herrn

Ciclo B

Erste Lesung

Jes 60,1-6

Lesung aus dem Buch Jesaja.

Auf, werde licht, denn es kommt dein Licht, und die Herrlichkeit des Herrn geht

leuchtend auf über dir. Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker,

doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. Völker

wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz. Blick auf und

schau umher: Sie alle versammeln sich und kommen zu dir. Deine Söhne kommen von

fern, deine Töchter trägt man auf den Armen herbei. Du wirst es sehen, und du wirst

strahlen, dein Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit. Denn der Reichtum des

Meeres strömt dir zu, die Schätze der Völker kommen zu dir. Zahllose Kamele

bedecken dein Land, Dromedare aus Midian und Efa. Alle kommen von Saba, bringen

Weihrauch und Gold und verkünden die ruhmreichen Taten des Herrn.

Antwortpsalm

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,

dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!

Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit

und deine Armen durch rechtes Urteil.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen

und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.

Er herrsche von Meer zu Meer,

vom Strom bis an die Enden der Erde.

Die Könige von Tarschisch und

von den Inseln bringen Geschenke,

die Könige von Saba und Seba kommen mit Gaben.

Alle Könige müssen ihm huldigen

alle Völker ihm dienen.

Er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit,

den Armen und den, der keinen Helfer hat.

Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,

er rettet das Leben der Armen.

EPIFANÍA DEL SEÑOR

Zweite Lesung

Eph 3,2-3a.5-6

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser.

Ihr habt doch gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch verliehen hat. Durch

eine Offenbarung wurde mir das Geheimnis mitgeteilt. Den Menschen früherer

Generationen war es nicht bekannt; jetzt aber ist es seinen heiligen Aposteln und

Propheten durch den Geist offenbart worden: dass nämlich die Heiden Miterben sind,

zu demselben Leib gehören und an derselben Verheißung in Christus Jesus teilhaben

durch das Evangelium.

Evangelium

UM (Mt 2, 1-12

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war,

kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der

neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind

gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit

ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes

zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden

solle. Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:

Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den

führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines

Volkes Israel. Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von

ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach

Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr

es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige. Nach diesen

Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten

aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er

stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen

in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und

huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch

und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu

Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

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