Halleluja
2. LESUNG (Hebr 12, 5-7.11-13) Lesung aus dem Brief an die Hebräer. Ihr habt die Mahnung vergessen, die euch als Söhne anredet: Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des Herrn, verzage nicht, wenn er dich zurechtweist. Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt mit der Rute jeden Sohn, den er gern hat. Haltet aus, wenn ihr gezüchtigt werdet. Gott behandelt euch wie Söhne. Denn wo ist ein Sohn, den sein Vater nicht züchtigt? Jede Züchtigung scheint zwar für den Augenblick nicht Freude zu bringen, sondern Schmerz; später aber schenkt sie denen, die durch diese Schule gegangen sind, als Frucht den Frieden und die Gerechtigkeit. Darum macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest, und ebnet die Wege für eure Füße, damit die lahmen Glieder nicht ausgerenkt, sondern geheilt werden. .
Evangelium
Jesus zog von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte. Da fragte ihn einer:
Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Er sagte zu ihnen: Bemüht euch mit
allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden
versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen. Wenn der Herr des
Hauses aufsteht und die Tür verschließt, dann steht ihr draußen, klopft an die Tür und
ruft: Herr, mach uns auf! Er aber wird euch antworten: Ich weiß nicht, woher ihr seid.
Dann werdet ihr sagen: Wir haben doch mit dir gegessen und getrunken, und du hast
auf unseren Straßen gelehrt. Er aber wird erwidern: Ich sage euch, ich weiß nicht,
woher ihr seid. Weg von mir, ihr habt alle Unrecht getan! Da werdet ihr heulen und
mit den Zähnen knirschen, wenn ihr seht, daß Abraham, Isaak und Jakob und alle
Propheten im Reich Gottes sind, ihr selbst aber ausgeschlossen seid. Und man wird
von Osten und Westen und von Norden und Süden kommen und im Reich Gottes zu
Tisch sitzen. Dann werden manche von den Letzten die Ersten sein und manche von
den Ersten die Letzten.