Sonntag, 19 de April de 2026

3. Sonntag der Osterzeit

Ciclo A

Erste Lesung

Apg 2, 14.22-28

Lesung aus der Apostelgeschichte. Petrus trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er

erhob seine Stimme und begann zu reden: Ihr Juden und alle Bewohner von

Jerusalem! Dies sollt ihr wissen, achtet auf meine Worte! Israeliten, hört diese Worte:

Jesus, den Nazoräer, den Gott vor euch beglaubigt hat durch machtvolle Taten,

Wunder und Zeichen, die er durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wißt -

ihn, der nach Gottes beschlossenem Willen und Vorauswissen hingegeben wurde, habt

ihr durch die Hand von Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und umgebracht. Gott aber

hat ihn von den Wehen des Todes befreit und auferweckt; denn es war unmöglich, daß

er vom Tod festgehalten wurde. David nämlich sagt über ihn: Ich habe den Herrn

beständig vor Augen. Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht. Darum freut sich

mein Herz und frohlockt meine Zunge, und auch mein Leib wird in sicherer Hoffnung

ruhen; denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis, noch läßt du deinen Frommen

die Verwesung schauen. Du zeigst mir die Wege zum Leben, du erfüllst mich mit

Freude vor deinem Angesicht.

Antwortpsalm

Behüte mich, Gott, denn ich vertraue dir.

Ich sage zum Herrn: «Du bist mein Herr;

mein ganzes Glück bist du allein.»

Du, Herr, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher; du hältst mein Los in deinen

Händen.

Ich preise den Herrn, der mich beraten hat.

Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht.

Ich habe den Herrn beständig vor Augen.

Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.

Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele; auch mein Leib wird wohnen

in Sicherheit.

Denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis;

du läßt deinen Frommen das Grab nicht schauen.

Zweite Lesung

1 Petr 1, 17-21

Lesung aus dem ersten Brief des Petrus.

Wenn ihr den als Vater anruft, der jeden ohne Ansehen der Person nach seinem Tun

beurteilt, dann führt auch, solange ihr in der Fremde seid, ein Leben in Gottesfurcht.

Ihr wißt, daß ihr aus eurer sinnlosen, von den Vätern ererbten Lebensweise nicht um

einen vergänglichen Preis losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold, sondern

mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel. Er war schon vor

der Erschaffung der Welt dazu ausersehen, und euretwegen ist er am Ende der Zeiten

erschienen. Durch ihn seid ihr zum Glauben an Gott gekommen, der ihn von den

Toten auferweckt und ihm die Herrlichkeit gegeben hat, so daß ihr an Gott glauben

und auf ihn hoffen könnt.

.

Evangelium

Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens

Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander

über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken

austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit

geschlagen, so daß sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über

die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen, und der eine

von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, daß du

als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was

denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in

Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohenpriester und Führer

haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten

gehofft, daß er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte

Tag, seitdem das alles geschehen ist. Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus

unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim

Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien

ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum

Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.

Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu

glauben, was die Propheten gesagt haben. Mußte nicht der Messias all das erleiden,

um so in seine Herrlichkeit zu gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose

und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht. So

erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er

weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald

Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.

Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das

Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann

sahen sie ihn nicht mehr. Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der

Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloß? Noch in

derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück, und sie fanden

die Elf und die anderen Jünger versammelt. Diese sagten: Der Herr ist wirklich

auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs

erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.

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