Sonntag, 28 de Februar de 2027

3. Sonntag der Fastenzeit

Ciclo B

Erste Lesung

Ex 20, 1-17

Lesung aus dem Buch Exodus.

In jenen Tagen sprach Gott auf dem Berg Sinai alle diese Worte: Ich bin Jahwe, dein

Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir

keine anderen Götter haben. Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine

Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser

unter der Erde. Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht

verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger

Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen,

an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine

Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld. Du sollst den Namen des Herrn,

deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen

Namen missbraucht. Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig! Sechs Tage darfst du

schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott,

geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein

Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinem Stadtbereich

Wohnrecht hat. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Mond gemacht

und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag

gesegnet und ihn für heilig erklärt. Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du

lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt. Du sollst nicht morden. Du

sollst nicht die Ehe brechen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst nicht falsch gegen

deinen Nächsten aussagen. Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen.

Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder

seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem

Nächsten gehört.

Antwortpsalm

Die Weisung des Herrn ist vollkommen,

sie erquickt den Menschen.

Das Gesetz des Herrn ist verlässlich,

den Unwissenden macht es weise.

Die Befehle des Herrn sind richtig, sie erfreuen das Herz;

das Gebot des Herrn ist lauter, es erleuchtet die Augen.

Die Furcht des Herrn ist rein, sie besteht für immer.

Die Urteile des Herrn sind wahr, gerecht sind sie alle.

Sie sind kostbarer als Gold, als Feingold in Menge.

Sie sind süßer als Honig, als Honig aus Waben.

Auch dein Knecht lässt sich von ihnen warnen:

wer sie beachtet, hat reichen Lohn.

Zweite Lesung

1 Kor 1, 22-25

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther.

Brüder! Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit. Wir dagegen

verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis, für

Heiden eine Torheit, für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes

Kraft und Gottes Weisheit. Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen, und

das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen.

Evangelium

Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel

fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, dir

dort saßen. Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel

hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttet er aus, und ihre

Tische stieß er um. Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das

Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich an das

Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich. Da stellten ihn die Juden zur

Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst? Jesus

antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder

aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel

gebaut, und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel

seines Leibes. Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger,

dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus

gesprochen hatte. Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum

Glauben an seinen Namen, als sie die Zeichen sahen, die er tat. Jesus aber vertraute

sich ihnen an, denn er kannte sie alle und brauchte von keinem ein Zeugnis über den

Menschen; denn er wusste, was im Menschen ist.

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