Evangelium
In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht
hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm
das ewige Leben hat. Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen
Sohn hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige
Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt
richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht
gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen
Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. Denn mit dem Gericht verhält er sich so: Das Licht
kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre
Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht,
damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum
Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind