Sonntag, 25 de April de 2027

5. Sonntag der Osterzeit

Ciclo B

Erste Lesung

Apg 9, 26-31

Lesung aus der Apostelgeschichte.

Als er nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen. Aber alle

fürchteten sich vor ihm und konnten nicht glauben, daß er ein Jünger war. Barnabas

jedoch nahm sich seiner an und brachte ihn zu den Aposteln. Er erzählte ihnen, wie

Saulus auf dem Weg den Herrn gesehen habe und daß dieser mit ihm gesprochen habe

und wie er in Damaskus mutig und offen im Namen Jesu aufgetreten sei. So ging er

bei ihnen in Jerusalem ein und aus, trat unerschrocken im Namen des Herrn auf und

führte auch Streitgespräche mit den Hellenisten. Diese aber planten, ihn zu töten. Als

die Brüder das merkten, brachten sie ihn nach Cäsarea hinab und schickten ihn von

dort nach Tarsus. Die Kirche in ganz Judäa, Galiläa und Samarien hatte nun Frieden;

sie wurde gefestigt und lebte in der Furcht vor dem Herrn. Und sie wuchs durch die

Hilfe des Heiligen Geistes.

Antwortpsalm

Ich erfülle meine Gelübde vor denen,

die Gott fürchten.

Die Armen sollen essen und sich sättigen;

den Herrn sollen preisen, die ihn suchen.

Aufleben soll euer Herz für immer.

Alle Enden der Erde sollen daran denken

und werden umkehren zum Herrn:

Vor ihm werfen sich alle Stämme

der Völker nieder.

Vor ihm allein sollen niederfallen

die Mächtigen der Erde,

vor ihm sich alle niederwerfen,

die in der Erde ruhen

Vom Herrn wird man

dem künftigen Geschlecht erzählen,

seine Heilstat verkündet man

dem kommenden Volk;

denn er hat das Werk getan.

Zweite Lesung

1Joh 3, 18-24

Lesung aus dem ersten Johannesbrief.

Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und

Wahrheit. Daran werden wir erkennen, daß wir aus der Wahrheit sind, und werden

unser Herz in seiner Gegenwart beruhigen. Denn wenn das Herz uns auch verurteilt -

Gott ist größer als unser Herz, und er weiß alles. Liebe Brüder, wenn das Herz uns

aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht; alles, was wir erbitten,

empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt. Und

das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und

einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht. Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott

und Gott in ihm. Und daß er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns

gegeben hat.

Evangelium

Jesus sprach: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe

an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt,

reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu

euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine

Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr

keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die

Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn

getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die

Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und

sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann

bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch

verherrlicht, daß ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.

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