Sonntag, 16 de Mai de 2027

Pfingsten

Ciclo B

Erste Lesung

Apg 2,1-11

Lesung aus der Apostelgeschichte

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam

plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und

erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von

Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit

dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der

Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen

Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen

und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer

sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso

kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter,

Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz

Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach

Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und

Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

Antwortpsalm

Lobe den Herrn, meine Seele!

Herr, mein Gott, wie groß bist du!

Du bist mit Hoheit und Pracht

Herr, wie zahlreich sind deine Werke!

Mit Weisheit hast du sie alle gemacht,

die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.

Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört;

nimmst du ihnen den Atem,

so schwinden sie hin und kehren

zurück zum Staub der Erde.

Sendest du deinen Geist aus,

so werden sie alle erschaffen,

und du erneuerst das Antlitz der Erde.

PENTECOSTÉS

Ewig währe die Herrlichkeit des Herrn;

der Herr freue sich seiner Werke.

Möge ihm mein Dichten gefallen.

Ich will mich freuen am Herrn.

Zweite Lesung

1Kor 12, 3b-7.12-13

Lesung aus dem ersten Brief an die Korinther Keiner kann sagen:

Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet. Es gibt verschiedene

Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den

einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er

bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit

sie anderen nützt. Der eine Leib und die vielen Glieder: Denn wie der Leib eine

Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind,

einen einzigen Leib bilden: so ist es auch mit Christus. Durch den einen Geist wurden

wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen,

Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt.

Evangelium

UM (Joh 20,19-23

Das Evangelium nach Johannes.

Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die

Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei

mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da

freuten sich die Jünger, daß sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen:

Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er

das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!

Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung

verweigert, dem ist sie verweigert.

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