Sonntag, 27 de Juni de 2027

13. Sonntag im Jahreskreis

Ciclo B

Erste Lesung

Weish 1,13-15; 2,23-24

Lesung aus dem Buch der Weisheit.

Gott hat den Tod nicht gemacht und hat keine Freude am Untergang der Lebenden.

Zum Dasein hat er alles geschaffen, und heilbringend sind die Geschöpfe der Welt.

Kein Gift des Verderbens ist in ihnen, das Reich des Todes hat keine Macht auf der

Erde; denn die Gerechtigkeit ist unsterblich. Gott hat den Menschen zur

Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht. Doch

durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt, und ihn erfahren alle, die ihm

angehören.

Antwortpsalm

Ich will dich rühmen, Herr,

denn du hast mich aus der Tiefe gezogen

und läßt meine Feinde nicht über mich triumphieren.

Herr, du hast mich herausgeholt

aus dem Reich des Todes, aus der Schar

der Todgeweihten mich zum Leben gerufen.

Singt und spielt dem Herrn, ihr seine Frommen,

preist seinen heiligen Namen!

Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick,

doch seine Güte ein Leben lang.

Wenn man am Abend auch weint,

am Morgen herrscht wieder Jubel.

Höre mich, Herr, sei mir gnädig! Herr, sei du mein Helfer!

Da hast du mein Klagen in Tanzen verwandelt,

hast mir das Trauergewand ausgezogen

und mich mit Freude umgürtet.

Darum singt dir mein Herz und will nicht verstummen.

Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.

Zweite Lesung

2 Kor 8, 7.9.13-15

Lesung aus dem zweiten Brief an die Korinther

Wie ihr aber an allem reich seid, an Glauben, Rede und Erkenntnis, an jedem Eifer und

an der Liebe, die wir in euch begründet haben, so sollt ihr euch auch an diesem

Liebeswerk mit reichlichen Spenden beteiligen. Ich meine das nicht als strenge

Weisung, aber ich gebe euch Gelegenheit, angesichts des Eifers anderer auch eure

Liebe als echt zu erweisen. Denn ihr wißt, was Jesus Christus, unser Herr, in seiner

Liebe getan hat: Er, der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut

reich zu machen. Denn es geht nicht darum, daß ihr in Not geratet, indem ihr anderen

helft; es geht um einen Ausgleich. Im Augenblick soll euer Überfluß ihrem Mangel

abhelfen, damit auch ihr Überfluß einmal eurem Mangel abhilft. So soll ein Ausgleich

entstehen, wie es in der Schrift heißt: Wer viel gesammelt hatte, hatte nicht zu viel,

und wer wenig, hatte nicht zu wenig.

.

Evangelium

Jesus fuhr im Boot wieder ans andere Ufer hinüber, und eine große Menschenmenge

versammelte sich um ihn. Während er noch am See war, kam ein Synagogenvorsteher

namens Jaïrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und flehte ihn um Hilfe

an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit

sie wieder gesund wird und am Leben bleibt. Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen

folgten ihm und drängten sich um ihn. Unterwegs kamen Leute, die zum Haus des

Synagogenvorstehers gehörten, und sagten (zu Jaïrus): Deine Tochter ist gestorben.

Warum bemühst du den Meister noch länger? Jesus, der diese Worte gehört hatte,

sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur! Und er ließ keinen

mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Sie gingen

zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den Lärm bemerkte und hörte, wie die

Leute laut weinten und jammerten, trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und

weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus. Er aber

schickte alle hinaus und nahm außer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum,

in dem das Kind lag. Er faßte das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!,

das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! Sofort stand das Mädchen auf

und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute gerieten außer sich vor Entsetzen.

Doch er schärfte ihnen ein, niemand dürfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man

solle dem Mädchen etwas zu essen geben.

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