Sonntag, 17 de Oktober de 2027

29. Sonntag im Jahreskreis

Ciclo B

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch Jeseja.

Doch der Herr fand Gefallen an seinem zerschlagenen (Knecht), er rettete den, der sein

Leben als Sühnopfer hingab. Er wird Nachkommen sehen und lange leben. Der Plan

des Herrn wird durch ihn gelingen. Nachdem er so vieles ertrug, erblickt er das Licht.

Er sättigt sich an Erkenntnis. Mein Knecht, der gerechte, macht die vielen gerecht; er

lädt ihre Schuld auf sich.

ZWISCHENGESANG (Ps 33)

Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig,

all sein Tun ist verläßlich.

Er liebt Gerechtigkeit und Recht,

die Erde ist erfüllt von der Huld des Herrn.

Doch das Auge des Herrn ruht auf allen,

die ihn fürchten und ehren,

die nach seiner Güte ausschaun;

denn er will sie dem Tod entreißen

und in der Hungersnot ihr Leben erhalten.

Unsre Seele hofft auf den Herrn;

er ist für uns Schild und Hilfe.

Laß deine Güte über uns walten,

o Herr, denn wir schauen aus nach dir.

Zweite Lesung

Lesung aus dem Brief. an die Hebräer.

Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat,

Jesus, den Sohn Gottes, laßt uns an dem Bekenntnis festhalten. Wir haben ja nicht

einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen,

der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat. Laßt

uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und

Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.

Evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

Da traten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu ihm und sagten: Meister,

wir möchten, daß du uns eine Bitte erfüllst. Er antwortete: Was soll ich für euch tun?

Sie sagten zu ihm: Laß in deinem Reich einen von uns rechts und den andern links

neben dir sitzen. Jesus erwiderte: Ihr wißt nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch

trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde? Sie

antworteten: Wir können es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken,

den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde. Doch den Platz zu

meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die

sitzen, für die diese Plätze bestimmt sind. Als die zehn anderen Jünger das hörten,

wurden sie sehr ärgerlich über Jakobus und Johannes. Da rief Jesus sie zu sich und

sagte: Ihr wißt, daß die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die

Mächtigen ihre Macht über die Menschen mißbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so

sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch

der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht

gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben

hinzugeben als Lösegeld für viele.

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