Sonntag, 14 de November de 2027

33. Sonntag im Jahreskreis

Ciclo B

Erste Lesung

Dan 12, 1-3

Lesung aus dem Buch Daniel.

In jener Zeit tritt Michael auf, der große Engelfürst, der für die Söhne deines Volkes

eintritt. Dann kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis

zu jener Zeit. Doch dein Volk wird in jener Zeit gerettet, jeder, der im Buch

verzeichnet ist. Von denen, die im Land des Staubes schlafen, werden viele erwachen,

die einen zum ewigen Leben, die anderen zur Schmach, zu ewigem Abscheu. Die

Verständigen werden strahlen, wie der Himmel strahlt; und die Männer, die viele zum

rechten Tun geführt haben, werden immer und ewig wie die Sterne leuchten.

Antwortpsalm

Du, Herr, gibst mir das Erbe

und reichst mir den Becher;

du hältst mein Los in deinen Händen.

Ich habe den Herrn beständig vor Augen.

Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.

Darum freut sich mein Herz

und frohlockt meine Seele;

auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit.

Denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis;

du lässt deinen Frommen

das Grab nicht schauen.

Ich sage zum Herrn: „Du bist mein Herr;

mein ganzes Glück bist du allein.“

Du zeigst mir den Pfad zum Leben.

Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle,

zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit.

Zweite Lesung

Hebr 10, 11-14.18

Lesung aus dem Hebräerbrief.

Jeder Priester steht Tag für Tag da, versieht seinen Dienst und bringt viele Male die

gleichen Opfer dar, die doch niemals Sünden wegnehmen können. Dieser aber hat nur

ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht und sich dann für immer zur Rechten

Gottes gesetzt; seitdem wartet er, bis seine Feinde ihm als Schemel unter die Füße

gelegt werden. Denn durch ein einziges Opfer hat er die, die geheiligt werden, für

immer zur Vollendung geführt. Wo aber die Sünden vergeben sind, da gibt es kein

Sündopfer mehr.

Evangelium

Aber in jenen Tagen, nach der großen Not, wird sich die Sonne verfinstern, und der

Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte

des Himmels werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn mit

großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen. Und er wird die Engel

aussenden und die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen

zusammenführen, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels. Lernt etwas aus

dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter

treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr (all)

das geschehen seht, dass das Ende vor der Tür steht. Amen, ich sage euch: Diese

Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft. Himmel und Erde werden

vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Doch jenen Tag und jene Stunde

kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur

der Vater.

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