Sonntag, 31 de Januar de 2027

4. Sonntag im Jahreskreis

Ciclo B

Erste Lesung

Dtn 18, 15-20

Lesung aus dem Buch Deuteronomium.

Mose sprach zum Volk: Einen Propheten wie mich wird dir der Herr, dein Gott, aus

deiner Mitte, unter deinen Brüdern, erstehen lassen. Auf ihn sollt ihr hören. Der Herr

wird ihn als Erfüllung von allem erstehen lassen, worum du am Horeb, am Tag der

Versammlung, den Herrn, deinen Gott, gebeten hast, als du sagtest: Ich kann die

donnernde Stimme des Herrn, meines Gottes, nicht noch einmal hören und dieses

große Feuer nicht noch einmal sehen, ohne dass ich sterbe. Damals sagte der Herr zu

mir: Was sie von dir verlangen, ist recht. Einen Propheten wie dich will ich ihnen

mitten unter ihren Brüdern erstehen lassen. Ich will ihm meine Worte in den Mund

legen, und er wird ihnen alles sagen, was ich ihm auftrage. Einen Mann aber, der nicht

auf meine Worte hört, die der Prophet in meinem Namen verkünden wird, ziehe ich

selbst zur Rechenschaft. Doch ein Prophet, der sich anmaßt, in meinem Namen ein

Wort zu verkünden, dessen Verkündigung ich ihm nicht aufgetragen habe, oder der im

Namen anderer Götter spricht, ein solcher Prophet soll sterben.

Antwortpsalm

Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn und zujauchzen dem Fels unseres Heiles!

Lasst uns mit Lob seinem Angesicht nahen,

vor ihm jauchzen mit Liedern!

Kommt, lasst uns niederfallen,

uns vor ihm verneigen,

lasst uns niederknien vor dem Herrn,

unserem Schöpfer!

Denn er ist unser Gott,

wir sind das Volk seiner Weide,

die Herde, von seiner Hand geführt.

Ach, würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören!

„Verhärtet euer Herz nicht wie in Meriba,

wie in der Wüste am Tag von Massa!

Dort haben eure Väter mich versucht,

sie haben mich auf die Probe gestellt

und hatten doch mein Tun gesehen.“ -

Zweite Lesung

1 Kor 7, 32-35

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther.

Brüder! Ich wünschte, ihr wäret ohne Sorgen. Der Unverheiratete sorgt sich um die

Sache des Herrn; er will dem Herrn gefallen. Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge

der Welt; er will seiner Frau gefallen. So ist er geteilt. Die unverheiratete Frau aber

und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des Herrn, um heilig zu sein an Leib und

Geist. Die Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; sie will ihrem Mann

gefallen. Das sage ich zu eurem Nutzen: nicht um euch eine Fessel anzulegen,

vielmehr, damit ihr in rechter Weise und ungestört immer dem Herrn dienen könnt.

Evangelium

In Kafarnaum ging Jesus am Sabbat in die Synagoge und lehrte.Und die Menschen

waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der göttliche

Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.In ihrer Synagoge saß ein Mann, der von

einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien: Was haben wir mit dir zu

tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich

weiß, wer du bist: der Heilige Gottes. Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn!

Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.

Da erschraken alle, und einer fragte den andern: Was hat das zu bedeuten? Hier wird

mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet. Sogar die unreinen Geister gehorchen

seinem Befehl. Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.

🇪🇸 Català 🇪🇸 Español 🇬🇧 English