Sonntag, 7 de Februar de 2027

5. Sonntag im Jahreskreis

Ciclo B

Erste Lesung

Ijob 7, 1-4.6-7

Lesung aus dem Buch Ijob.

Ijob ergriff das Wort und sprach: Ist nicht Kriegsdienst des Menschen Leben auf der

Erde? Sind nicht seine Tage die eines Tagelöhners? Wie ein Knecht ist er, der nach

Schatten lechzt, wie ein Tagelöhner, der auf den Lohn wartet. So wurden Monde voll

Enttäuschung mein Erbe, und Nächte voller Mühsal teilte man mir zu. Lege ich mich

nieder, sage ich: Wann darf ich aufstehn? Wird es Abend, bin ich gesättigt mit Unrast,

bis es dämmert. Schneller als das Weberschiffchen eilen meine Tage, der Faden geht

aus, sie schwinden dahin. Denk daran, dass mein Leben nur ein Hauch ist. Nie mehr

schaut mein Auge Glück.

Antwortpsalm

Gut ist es, unserem Gott zu singen;

schön ist es, ihn zu loben.

Der Herr baut Jerusalem wieder auf,

er sammelt die Versprengten Israels.

Er heilt die gebrochenen Herzen

und verbindet ihre schmerzenden Wunden.

Er bestimmt die Zahl der Sterne

und ruft sie alle mit Namen.

Groß ist unser Herr und gewaltig an Kraft,

unermesslich ist seine Weisheit.

Der Herr hilft den Gebeugten auf

und erniedrigt die Frevler

Zweite Lesung

1 Kor 9, 16-19.22-23

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther.

Brüder! Wenn ich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen;

denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!

Wäre es mein freier Entschluss, so erhielte ich Lohn. Wenn es mir aber nicht freisteht,

so ist es ein Auftrag, der mir anvertraut wurde. Was ist nun mein Lohn? Dass ich das

Evangelium

niemand abhängig war, habe ich mich für alle zum Sklaven gemacht, um möglichst

viele zu gewinnen. Den Schwachen wurde ich ein Schwacher, um die Schwachen zu

gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten. Alles aber

tue ich um des Evangeliums willen, um an seiner Verheißung teilzuhaben.

Evangelium

In jener Zeit ging Jesus zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon

und Andreas. Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen mit

Jesus über sie, und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich

das Fieber von ihr, und sie sorgte für sie. Am Abend, als die Sonne untergegangen

war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus. Die ganze Stadt war vor der

Haustür versammelt, und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und

trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu reden; denn sie wussten, wer

er war. In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen

Ort, um zu beten. Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, und als sie ihn fanden,

sagten sie zu ihm: Alle suchen dich. Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in

die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen.

Und er zog durch ganz Galiläa, predigte in den Synagogen und trieb die Dämonen aus.

🇪🇸 Català 🇪🇸 Español 🇬🇧 English