Sonntag, 21 de März de 2027

Palmsonntag

Ciclo B

Evangelium

Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Markus.

Gleich in der Frühe fassten die Hohenpriester, die Ältesten und die Schriftgelehrten,

also der ganze Hohe Rat, über Jesus einen Beschluss: Sie ließen ihn fesseln und

abführen und lieferten ihn Pilatus aus. Pilatus fragte ihn: Bist du der König der Juden?

Er antwortete ihm: Du sagst es. Die Hohenpriester brachten viele Anklagen gegen ihn

vor.Da wandte sich Pilatus wieder an ihn und fragte: Willst du denn nichts dazu

sagen? Sieh doch, wie viele Anklagen sie gegen dich vorbringen. Jesus aber gab keine

Antwort mehr, so dass Pilatus sich wunderte Jeweils zum Fest ließ Pilatus einen

Gefangenen frei, den sie sich ausbitten durften. Damals saß gerade ein Mann namens

Barabbas im Gefängnis, zusammen mit anderen Aufrührern, die bei einem Aufstand

einen Mord begangen hatten. Die Volksmenge zog zu Pilatus hinauf und bat, ihnen die

gleiche Gunst zu gewähren wie sonst.Pilatus fragte sie: Wollt ihr, dass ich den König

der Juden freilasse? Er merkte nämlich, dass die Hohenpriester nur aus Neid Jesus an

ihn ausgeliefert hatten.1Die Hohenpriester aber wiegelten die Menge auf, lieber die

Freilassung des Barabbas zu fordern.

Pilatus wandte sich von neuem an sie und fragte: Was soll ich dann mit dem tun, den

ihr den König der Juden nennt? Da schrien sie: Kreuzige ihn! Pilatus entgegnete: Was

hat er denn für ein Verbrechen begangen? Sie schrien noch lauter: Kreuzige ihn!

Darauf ließ Pilatus, um die Menge zufrieden zu stellen, Barabbas frei und gab den

Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen.

Die Soldaten führten ihn in den Palast hinein, das heißt in das Prätorium, und riefen

die ganze Kohorte zusammen. Dann legten sie ihm einen Purpurmantel um und

flochten einen Dornenkranz; den setzten sie ihm auf und grüßten ihn: Heil dir, König

der Juden! Sie schlugen ihm mit einem Stock auf den Kopf und spuckten ihn an,

knieten vor ihm nieder und huldigten ihm. Nachdem sie so ihren Spott mit ihm

getrieben hatten, nahmen sie ihm den Purpurmantel ab und zogen ihm seine eigenen

Kleider wieder an.

SEMANA SANTA - DOMINGO DE RAMOS

Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen. Einen Mann, der gerade vom

Feld kam, Simon von Zyrene, den Vater des Alexander und es Rufus, zwangen sie,

sein Kreuz zu tragen.Und sie brachten Jesus an einen Ort namens Golgata, das heißt

übersetzt: Schädelhöhe. Dort reichten sie ihm Wein, der mit Myrrhe gewürzt war; er

aber nahm ihn nicht.

Dann kreuzigten sie ihn. Sie warfen das Los und verteilten seine Kleider unter sich

und gaben jedem, was ihm zufiel. Es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten. Und

eine Aufschrift auf einer Tafel gab seine Schuld an: Der König der Juden. Zusammen

mit ihm kreuzigten sie zwei Räuber, den einen rechts von ihm, den andern links. Die

Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf und riefen: Ach, du

willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Hilf dir doch

selbst, und steig herab vom Kreuz! Auch die Hohenpriester und die Schriftgelehrten

verhöhnten ihn und sagten zueinander: Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er

nicht helfen. Der Messias, der König von Israel! Er soll doch jetzt vom Kreuz

herabsteigen, damit wir sehen und glauben. Auch die beiden Männer, die mit ihm

zusammen gekreuzigt wurden beschimpften ihn.

Als die sechste Stunde kam, brach über das ganze Land eine Finsternis herein. Sie

dauerte bis zur neunten Stunde. Und in der neunten Stunde rief Jesus mit lauter

Stimme: Eloi, Eloi, lema sabachtáni?, das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott,

warum hast du mich verlassen?

Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: Hört, er ruft nach Elija!

Einer lief hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab

Jesus zu trinken. Dabei sagte er: Lasst uns doch sehen, ob Elija kommt und ihn

herabnimmt. Jesus aber schrie laut auf. Dann hauchte er den Geist aus. Da riss der

Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Als der Hauptmann, der Jesus

gegenüberstand, ihn auf diese Weise sterben sah, sagte er: Wahrhaftig, dieser Mensch

war Gottes Sohn.

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